JG Härtensdorf

Junge Gemeinde

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Silvesterrüstzeit 2006- 2007 06/07

Resümee der Silvesterrüstzeit 06/07

Das Problem ist, ich war sehr unentschlossen einen Bericht zu schreiben. Die richtige Entscheidung dazu fiel erst, als ich dasaß und mit dem zu Wortbringen einzelner Gedanken anfing. Da ich keine Notizen bei der Rüste machte und mir auch so nicht viel merkte, kann es sein das jetzt hier ein paar Angaben ungenau sind bzw. fehlen. Der Leser wird deshalb aufgerufen den Bericht „leidend zu erdulden“!

Es begann am 13. August als sich früh um 7:00 ungefähr 100 verrückte auf dem Hauptbahnhof trafen um mit dem Zug nach Cottbus zu fahren... okay, so durcheinander bin ich auch wieder nicht.

Es war ein trüber 28. Dezember als KarMa mich abholte. Mit der Tasche auf den Beinen ging es 13:00 Richtung Zwickau. In Reinsdorf musste halt gemacht werden. Ich hatte meine Handtücher vergessen und musste welche kaufen, weil keine Zeit mehr war um noch mal zurück zu fahren. Ohne weitere Zwischenfälle erreichten wir Schedewitz. Vorm JuZe begann es zu schneien. Wir standen da bzw. verstauten Gepäck in den Kleintransportern. Da wir uns kurz im JuZe zu Formalitäten und Gebet versammelten und das ein Stück dauerte, blieb Zeit um sich diese am Kicker zu vertreiben. Das Spiel Härtensdorf- Weißbach wurde beim stand von 9:3 für Härtensdorf abgebrochen.

Es ging los. Die lange Fahrt vertrieb man sich mit mehr oder weniger sinnvollen Gesprächen. Kurz vorm Ziel wurde eine längere Pause gemacht. Ansonsten war auf der Fahr nicht viel los, außer das es schneite.

Den Hohen Meißner erreicht, war erst mal ausladen und Zimmerverteilung angesagt. Es wurden die ledigen Jungs gesammelt und in ein Zimmer gebracht. Wir sollten warten. Irgendwann beschlossen wir das es unser Zimmer ist und bezogen die Betten. Danach halfen wir noch etwas beim Ausladen. Beim Anblick der Musiktechnik mit Gitarren, Verstärker Keyboard, Bass und Schlagzeug, quasi die ganze JuGo Band, konnte ich es mir gar nicht vorstellen das es Rüstzeiten gab wo man nur auf einer normalen Gitarre spielt. Das ist jetz nicht böse gemeint, wenn man die Technik hat, dann soll man sie auch nutzen, aber es lässt sich als Teilnehmer schwer gegen eine Megaanlage ansingen. Als nächstes folgte das Abendbrot mit Brot und Wurst und so. Gestärkt ging es zur Vorstellungsrunde. Der Innenkreis lief nach links der äußere nach rechts. Mit verbundenen Augen. Stofftücher. Auf Kommando sollten wir den der neben ist 5 was fragen und sagen und das dann der Gruppe vortragen. Ich erwischte eine weibliche Person. Anschließend wurde noch das Thema der Rüstzeit vorgestellt. Es war die Jahreslosung des Jahres 2007. Es folgten kurze Impulse dazu. Nach dem Abendabschluss, haben wir uns im Aufenthaltsraum aufgehalten. Jemand spendierte ein 50 Liter Bierfass (Danke) ! Wir begannen dieses zu bekämpfen. Unsere Sorge war, das aus dem Zapfhahn nur Schaum kam und jeder der das sah zwar wusste wie man es richtig macht und trotzdem kein Bier Zapfen konnte. Irgendwann war aber der Schaum zu Bier geworden und konnte getrunken werden. Nach Mitternacht ging es zu Bett.

Der Freitag begann mit Stiller Zeit um 8:30. Es folgte das Frühstück. Ich trank Tee und benutze einen Teller. Am Vormittag gab es eine schöne Bibelarbeit zum Thema „Ich will ein neues schaffen“. Da soviel Wissen hungrig macht, begaben wir uns zum Mittagessen. Es gab Reis mit Fleisch und Curry. Schmeckte gut. Am Nachmittag stand eine Einkaufs und Sehenswürdigkeiten- ansehen Tour nach Eschwege an. Das warten bis dahin vertrieben wir uns mit Schnappen lassen und Raucher erschrecken. In Eschwege gab es dann doch nicht so sehr viel zu sehen. Das Hochlicht war ein Second hand CD laden mit coolem Verkäufer und massig guten CDs. So einen Laden müsste es bei uns geben! Als wir auf einem Marktplatz waren, bemerkten wir eine Treppe die zu einer Unterirdischen Toilette führte. Als wir diese benutzt hatten wurde ein La Bomba in diese geworfen. Der Donnerschlag lies alle Leute auf dem Platz zusammenzucken und entsetzt in unsere Richtung blicken. So unauffällig wie es für uns noch möglich war gingen wir in einen Supermarkt um Getränke zu Kaufen. Auf einen anderen Platz genehmigte ich mir noch ne Currywurst und es ging weiter Richtung Transporter. Dort wurde in einem Zelt eine Eislaufbahn entdeckt und kommentiert. Noch schnell eine Sprengung am Ufer eines Flusses und es ging wieder Heimwärts. Dort vertrieben wir uns die Zeit bis zum Essen auf dem Zimmer. Das Abendessen war Standart. Nach dem Essen war noch ein kleiner Thematischer Einwurf für freiwillige zum Thema „Postmoderne“. Nach diesem war Abendabschluss. Es folgte gemütliches Beisammensein. Ich fand mich in einer Partie Monopoly mit Buschi und Holli wieder. Diese beiden bildeten ein Kartell und halfen sich gegenseitig. Jemand anderes wäre ausgerastet. Alle die uns kurz zusahen waren entsetzt. Das nützte mir aber auch nichts, doch ich versuchte trotzdem so weit wie möglich zu kommen. Am ende hab ich sogar gewonnen! Wie das passieren konnte weiß ich auch nicht! Der Kampf gegen das Bier wurde fortgesetzt. Die Nachtruhe begann wieder nach Mitternacht.

Der Sonnabend früh nahm seinen Anfang mit der Stillen Zeit welche mit dem Frühstück abgelöst wurde. Das Thema der heutigen Bibelarbeit ist „Wachstum, ist das möglich?“ gewesen. Es war sehr interessant! Zu Mittag gab es Teigwaren. Da kein Schnee mehr lag, fielen die Olympischen Winterspiele ins Wasser. Ein paar unentwegte machten sich trotzdem auf den Weg um einen Spaziergang den Berg nauf zu machen. Einheimische wurden dabei erschreckt. Der Berg bot eine gute Aussicht über die umliegenden Orte. Wieder daheim vertrieb man sich die Zeit bis zum Essen ereignislos auf dem Zimmer, bis zum Abendessen. Der Abend wurde zu einem schönen Lobpreisabend gestaltet. Danach konnte man entweder nen Film sehen oder Spiele Spielen. Ich wurde zu Monopoly gezwungen und wurde dabei nur zweiter (von 4). Noch paar Bier getrunken und schon war der Abend vorbei. Gut, zwischendrin war noch Abendabschluss.

Der Silvestertag begann mit Frühstück nach der Stillen Zeit. Tja Gute Zeit- Stille Zeit! GZSZ. Am Vormittag war eine Bibelarbeit zum Thema „Erkennen“. Da es bald Mittag war, beugten wir uns der Tradition und nahmen eine Warme Malzeit ein. Diese wurde mit Tomatensuppe oder Sternchensuppe gestaltet. Ich benutzte die Tomatensuppe. Einige Sternchensuppeesser hatten noch eine kleine Überraschung auf ihrem Teller liegen. Um mit der Situation fertig zu werden hielten viele Mittagsschlaf. Während diesem empfing mein Mobiltelefon lustige MMS. Wir beschlossen mit der Abendvorbereitung bis nach dem Kaffee zu warten. Mir wurde die Ehre zuteil am Tischdienst des Kaffeetrinkens teilzunehmen. Dabei durfte ich beim anschließenden Abwasch, die größte Pfanne ankippen die ich je gesehen habe. Es gibt auch ein Video davon! Nach dem Kaffee machten wir uns daran uns Gedanken für den Abend zu machen. Wir sollten Gruppen bilden wo jeder einen Sketch oder Musikstück oder so ähnlich aufführen sollte. Unsere Gruppe entschied sich das Märchen „Rotkäppchen, vom Sprachheiltherapeuten erzählt“ für unsere Bedürfnisse zu verändern. Dieses Projekt nahm einige Zeit in Anspruch. Für den Abend wurde sich fein in Schale geworfen. Nun saßen wir da, mit Anzügen und feinen Kleidern und aßen das Abendessen. Zu diesem Essen gab es ein Büffee(ich weiß nicht wie man das schreibt! So auf jeden fall nicht!) mit diversen Warm- und Kaltspeisen, die aufwändig hergerichtet und sehr lecker waren! Während wir beim Essen essen waren, lästerten zwei Frauen an unserem Tisch über die Kleider der anderen Mädels, was den Rest von unserem Tisch einfach nur auf den Senkel ging! Nun folgte der Bunte Abend. Zu sehen gab es: ein Lied vom Saxophon, eins von der Mandoline, ein Walzertanzkurs (Grausam;), das Rotkäppchen, das Wunder der Menschlichen Körpers, Aschenbrödel, eine Probe vom Theater, Hänsel und Gretel und ein Junge der ein Gedicht von den Heinzelmännchen vortrug. War ganz schön stress mit dem umziehen, aber sehr amüsant! Wir hatten danach noch Zeit zum umziehen um uns in den Raum zu versammeln wo immer Thema war. Wir beteten in Gemeinschaft und hielten Abendmahl. Danach wurde draußen mit von Guten Mächten wunderbar geborgen ins neue Jahr gesungen. Es folgte ein ca 45 Minuten Feuerwerk. Nebenbei wurden noch die restlichen La Bomba von mir gezündet. Einige waren froh als es vorbei war. Irgendwann wurde mit Sekt angestoßen und mehr und dann weniger Sinnvoll erzählt. Halb sechs ging es dann zu Bett.
Dummerweise konnte ich um 9 net mehr schlafen und bin kurz vor 10 aufgestanden, um den Tischdienst zu Helfen. Nach dem Brunch bekam jeder eine Aufgabe zugeteilt. Ich sollte mit noch paar das Außengelände aufräumen. Doch da wir erst mal unsere Tasche packten, hatten schon die Kinder alles gemacht als wir dann draußen waren. Aber beim beladen der Transporter wurden noch fleißige Hände gebraucht. Trotzdem mussten wir noch ziemlich lange warten bis die Abnahme des Hauses vorüber war. Doch auch diese Zeit wurde von uns Kurzweilig gestaltet. Irgendwann konnte dann doch noch losgefahren werden. Halt, die letzte die in unseren Wagen einstieg machte noch sinnlos Stress und sorgte vorübergehend für Ärger. Der Rest der fahrt verlief normal, außer das zweie ihren platz tauschen mussten weil es einer schlecht war. Als vermehrt Graffiti auftauchten war klar das wir wieder im Ostblock sind. Ja, die drei bekannten Buchstaben sind auch in Thüringen zu sehen. So in der sechsten Stunde erreichten wir Zwickau. Noch schnell ausladen, Papier und Flaschen wegbringen und schon konnte sich verabschiedet werden. Ein was gelang mir jedoch nicht, aber es ist ja irgendwann Jugendgottesdienst. So, mal sehen was dieses Jahr so passiert.

Grüße gehen nach Härtensdorf, Süderhastedt, Frankenhausen und 08428! Ein besonderer Gruß geht an die Frau mit der ich immer nach den Sammel JG Abenden erzählt habe!!!


SML- it´s wherever you go!
Meteor feat. Tallinn 1908